Kirchenmusik in der Region Düren Kirchenmusik in der Region Düren
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Kirchenmusik in der Region Düren * Orgelinformationen
KircheSt. Arnold Arnoldsweiler
PfarreSt. Arnold Arnoldsweiler (Dekanat Düren-Nord)
Registerzahl32
Bauweiseelektro-pneumatische Kegelladen
Baujahr1914
OrgelbauerJohannes Klais, Bonn
Disposition
Hauptwerk (I C-g³) Schwellwerk (II C-g4) Pedal (C-f')
Bordun 16' Liebl. Gedackt 16' Violon 16'
Principal 8' Flöten-Principal 8' Subbass 16'
Doppel-Gedackt 8' Quintatön 8' Zartbass 16' (tr. aus II)
Flauto amabile 8' Concertflöte 8' Principalbass 8'
Dulciana 8' Solo-Gamba 8' Flötenbass 8' (Ext. Violon 16')
Fugara 8' Aeoline 8' Gedacktbass 8' (Ext. Subbass 16')
Octave 4' Vox coelestis 8' Choralbass 4' (Ext. Principalbass 8')
Rohrflöte 4' Prästant 4' Posaune 16'
Superoctave 2' (Auszug aus Mixtur) Flauto traverso 4' Basstrompete 8' (Ext. Posaune 16')
Mixtur IV 2' Quintflöte 2 2/3'
Cornett III 2 2/3' Flautino 2'
Trompete 8' Terz 1 3/5'
Horn 8'

Koppeln:
II-I II-I Sub, II-I Super, I-P, II-P, II-P Super
Spielhilfen:
Handregister, 1 Freie Komb., Piano, Mezzofort, Forte, Tutti
Registerschweller (Walze)
Jalousieschweller
Autom. Pedal mit Registern Subb. 16', Zartb. 16', Princ. 8', Ged. 8', Chor. 4', II-P

HinweiseDie Orgel wurde von Joh. Klais 1914 auf der Werkbund-Ausstellung in Köln ausgestellt. Das Werk war dort um ein III. Manual (Hochdruckwerk) erweitert. Im August 1916 wurde die Orgel in der Pfarrkirche Arnoldsweiler fertiggestellt.
Der Prospektentwurf stammt von dem Kölner Diözesanbaumeister Heinrich Renard.
1954 wurde die Orgel im Sinne der Orgelbewegung umgebaut und mit hochliegenden Stimmen ergänzt. Zudem wurde das Gehäuse umgestaltet um mehr Platz für die Aufstellung des Chores zu erhalten.
1997 erfolgte eine Rekonstruktion der Orgel auf Grundlage der Originalunterlagen von 1914 statt. Insbesondere die noch Original-Magnete von 1914 haben einen besonders erhaltenswerten Status, so dass ein ursprünglich geplanter Neubau verworfen wurde. Das Gehäuse wurde wieder in den von Renard geplanten Zustand durch Karl-Heinz Müller, Brühl, zurückgeführt. Die Intonation wurde von Christoph Linde, Orgelbau Klais, ausgeführt.
Bei der Restaurierung wurden die Register Fugara 8', Concertflöte 8', Terz 1 3/5' und Horn 8' nach alten Klais-Mensuren neu gebaut. Die Extensionen der Pedalregister wurden 1954 erweitert und beibehalten. Der übrige Bestand ist original.
Quelle: "Einweihung der restaurierten Klais-Orgel (1914) am 4. Advent 1997", Festschrift der Pfarrgemeinde

Orgel Arnoldsweiler

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