Kirchenmusik in der Region Düren Kirchenmusik in der Region Düren
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Kirchenmusik in der Region Düren * Orgelinformationen
KircheSt. Michael Lendersdorf
PfarreSt. Michael Lendersdorf (Dekanat Düren-West)
Registerzahl18
Bauweisemechanische Schleiflade
Baujahr1750/ca. 1880/1981/2007
OrgelbauerMüller (Reifferscheid) / Wilbrand, Üb.-Palenberg
Disposition
Hauptwerk (II, C-f³) Nebenwerk (I, C-f³) Pedal (C-d')
Bordun 16' B/D Hohlflaut 8' B/D Subbass 16'
Principal 8' Salicional 8' B/D Oktavbass 8'
Gedeckt 8' B/D Fernflaut 8' D Choralflöte 4'
Gamba 8' B/D Prestant 4' Posaune 16'
Oktave 4' Spitzflöte 2'
Quinte 2 2/3'
Oktav 2'
Cornett IV
Trompete 8' B/D
Pedalkoppel - HW als Fusswippe
HinweiseDie Orgel wurde im März 2007 aus dem Vortragssaal der Kath. Hochschule für Musik in Aachen (ehem. Gregoriushaus), die im selben Monat geschlossen wurde, in die Pfarrkirche Lendersdorf übertragen. Die Arbeiten führte die Fa. Wilbrand (Inh. Heribert Coenen) aus Übach-Palenberg aus.
Das Orgelwerk stammt ursprünglich aus der Werkstatt der Reifferscheider Orgelbauer Gebr. Müller. Gebaut wurde die Orgel 1846 ursprünglich für die St. Dionysius-Kirche (Friedhofskirche) in Frelenberg bei Übach-Palenberg. Sie wurde in ein vorhandenes Orgelgehäuse von ca. 1750 eingebaut. Die ursprüngliche Orgel hatte nur ein angehängtes Pedal. Im Unterwerk war statt der heutigen Spitzflöte 2' eine Quinte 2 2/3' vorhanden. Das Gregoriushaus kaufte vor einigen Jahren die Orgel auf und ließ sie 1981 von der Orgelbauwerkstatt Wilbrand instandsetzen und erweitern.
An Originalbestand sind der Prospekt, der wahrscheinlich aus dem Jahr 1750 stammt, sowie die Manualwindladen sowie ein Großteil der Metallpfeifen aus der Werkstatt der Gebrüder Müller in Reifferscheid (19. Jahrhundert) vorhanden. Die Holzpfeifen wurden aufgrund von Wurmbefall durchweg durch neue ersetzt. Auch wurden die Register Prinzipal 8' und Trompete 8' komplett neu angefertigt sowie das gesamte Pedalwerk.
Die originale Windversorgung ist nicht mehr vorhanden. Beim Umbau für das Gregoriushaus wurde diese geändert mit einem Maganzinbalg und Schwimmerbälgen unter den Windaden.
Die Manualregister sind auf einer Zwillingslade angeordnet. Die Bassbereiche der Register Hohlflaut 8' und Salicional 8' des Untermanuals teilen sich das Pfeifenwerk mit den Registern Gedeckt 8' und Gamba 8' des Hauptwerks. Lediglich im Diskantbereich besitzen diese Register eigene Pfeifen.
Die kirchliche Weihe der Orgel erfolgte am 21.10.2007 durch Weihbischof Dr. Dicke.

Müller/Wilbrand-Orgel in Lendersdorf

Spielschrank

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